Manchmal hab ich sowas von die Nase voll von all diesen Wehwechen. Im Allgemeinen gehe ich auch darüber hinweg. Abfinden kann ich mich bis heute nicht mit den zugenommenen Kilos, mit den Falten und der großporigen Hauthabe ich keine Probleme, aber diese Gewichtszunahme und, im Moment habe ich wieder eine wilde Hormonkarussellphase.
Nichts geht mehr und das seit Weihnachten. Ständig Kopfschmerzen, Kreislaufstörungen, Stimmungsschwankungen, Herzschmerzen, tränende Augen und was am Schlimmsten ist, durch die extremen Hormonschwankungen schmerzen Gelenke und alte "Kriegsverletzungen" ganz erheblich. Heute ist wieder so ein Extremtag, an dem ich am liebsten im Bett bleiben würde, Decke übern Kopf und warten das es endlich aufhört. Mein rechter Arm schmerzt, sekündlich ändern sich die Schmerzherde, die rechte Hand kann ich kaum bewegen und was am Schlimmsten ist, diese elendigen Flüssigkeitsansammlungen.
Ich sehe aus, als hätte man mich mit Wasser vollgepumpt. Angeschwollenes Gesicht, positv daran, die Falten verschwinden. Negativ, keine Hose passt mehr. Ich habe einen Umfangszuwachs in kürzester Zeit von bis zu 5! cm.
Mittlerweile habe ich zähneknirschend eine Konfektionsgröße mehr im Schrank hängen als letztes Jahr, aber auch die kneifen in diesen Phasen. Ich überlege schon, ob ich mich diesen Wallewallegewändern von Ulla Popken zuwenden sollte, aber bei 1.56 mtr. sieht das ja aus wie kleine energische Matrone mit Erbsenkopf auf Quadratkörper, mit der im Ernstfall nicht zu spaßen ist und deren Haare auf den Zähnen täglich neu frisiert werden müssen. Und ich hab bis vor 3 Jahren Konfektionsgr. 32/34 getragen!!!! Ich bin mal gespannt, wo ich stehenbleibe.
Aber das Allerschlimmste, mein Frauenarzt geht nicht auf diese Beschwerden ein. Ich bin 46 Jahre alt, habe vor 5 Jahren eine Hysterektomie über mich ergehen lassen müssen und mein Gynäkologe meint, bei mir sei alles im grünen Bereich. Woher will er das wissen, wenn er sich nicht bemüßigt fühlt mal einen Hormonspiegel zu machen? Blödmann die. Ist übrigens eine Frau - ich habe die Erfahrung gemacht, das weibliche Gynäkologen nachlässiger mit ihren Patienten umgehen als männliche.
Durch eine Hysterektomie (Gebärmutterentfernung) treten die Wechseljahre ca. 3 Jahre eher ein. So eine Gebärmutterentfernung ist ja erstmal von "Vorteil" wenn man sich so gequält hat wie ich, Schmerzen weg, keine monatlichen Monsterblutungen mehr, aber ganz ehrlich, mittlerweile vermisse ich diese deutlichen Zeichen, denn ich weiß nicht, wie weit ich eigentlich schon bin und wann alles so recht angefangen hat. Weil alles veschwimmt, die Grenzen sind fließend und manchmal weiß ich nicht ob es jetzt irgendeine andere Beschwerde ist oder wieder nur Hormonjumping.
Jetzt hör ich auf, genug gejammert, Augen zu und durch. Aber manchmal muß das raus. Kann sein, das ich morgen schon wieder ganz anders drauf bin, je nachdem welches Hormon dann die Oberhand hat. Heute jedenfalls hab ich mich gar nicht lieb und bin todunglücklich. Also, Ihr Lieben da draussen am Bildschirm mit den selben Beschwerden, Ihr seid nicht allein!
Übrigens, darüber zu schreiben fällt mir sehr schwer. Vielleicht, weil man als über 40jährige schön, schlank, jung, fit und agil zu sein hat und wenn man zugibt das dies nicht wirklich der Fall ist, man zum alten Eisen gezählt wird. Obwohl, hey ich bin ein Kind der 80er! Ist das schon so lange her? Ich fühle mich mental nicht wie 46 sondern wie knapp 30... . ;)
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EDIT | Vielen Dank für Eure aufmunternden Worte. Allerdings möchte ich etwas gerade rücken, auch wenn gestern der Eindruck entstand, das alles ganz schlimm ist. Ist es nicht. Es liest sich oftmals dramatischer als es ist, diese Erfahrung habe ich hier im Internet gemacht. Ausserdem muß man natürlich auch die persönlichen Hintergründe ein wenig mehr kennen, um besser beurteilen zu können. Hier also einige persönliche Hintergründe .
Übrigens, gestern war der Tag der Jammerhormone. Das sind die Hormone, die es schaffen, dass man beim Fensterputzen einfach so in Tränen ausbricht. 10 Minuten später ist schon wieder alles vorbei.
Was die Gebärmutterentfernung betrifft, ich war froh, ja ich gebe es zu, als ich sie los war. Ich habe keine Träne hinterher geweint, bis heute nicht. 1 Tag nach der OP flitzte ich schon wieder durch die Gegend, wollte nach Hause und war happy endlich diese massiven Schmerzen losgeworden zu sein. 17 (!) Tage nach der OP habe ich schon längst wieder gearbeitet und unseren Kaltblütern die Hufe ausgekratzt. Da lag meine Bettnachbarin die eher operiert worden war, ebenfalls Hysterektomie, noch im Krankenbett. Sie hat es nicht so verpackt wie ich. Jede Frau ist da anders. Ich gehöre da eher zur mental äußerst robusten Sorte. Das einzige, was mich ärgert, ist die schiefe Narbe, die jetzt quer über meinen Bauch läuft. Da hätte der Arzt sich auch etwas mehr Mühe geben könne. :)))) Ne, endoskopisch ging nicht mehr. Versucht mal Gewebe in Form und Größe eines Blumenkohles endoskopisch zu entfernen. Keine Chance.
Ihr glaubt gar nicht, wie rasend schnell sich Zysten so vergrößern können. Das ist ein Gucken.
Mit den 5 kg ist mir neu, ich dachte das gilt nur kurz nach der OP. Ich trage weit mehr und habe keinerlei Probleme. Ebenso fürchte ich mich nicht vor Inkontinenz. Als Reiterin habe ich keinerlei Probleme mit der Beckenbodenmuskulatur, ganz im Gegenteil. Selbst wenn ich nicht Reiterin wäre, mein regelmäßiges Sportprogramm schützt mich davor.
Das einzige was derzeit fehlt, ist eben die "Kontrollfunktion" über die Monatsblutung. Aber es gibt natürlich noch andere Anzeichen des Körpers, die darauf hinweisen. Im Moment habe ich eine ganz wilde, konfuse körperliche und seelische Phase.
Ich mache viel Sport, das hilft bei mir am Besten. Ich bin ein sehr bewegungsfreudiger Mensch und kann sehr viel über das Laufen, Reiten, Schwimmen und Mountainbiken kompensieren. Ich warte sehnsüchtig darauf, dass die Wege wieder frei sind um wieder regelmäßig zu sporteln (fehlt mir derzeit sehr).
Ich habe die familiären Anlagen zu Flüssigkeitsansammlungen und das bereits, seit ich 21 bin. Dank Sport habe ich das sehr gut im Griff, alles andere half im übrigen nicht.
Gewichtszunahmen - mal ehrlich, Gr. 32/34 ist auch nicht sonderlich erstrebenswert. Natürlich für mich, die jetzt Gr. 38 trägt eine gewaltige Umstellung, aber ich bin immer noch im grünen Bereich. Man sagt mir sogar, dass ich endlich gesund aussehen würde. Ich hatte vorher eine BMI zwischen 17 und 18. Klapperdürr also.
Meinen Glauben an Frauenärzte habe ich mittlerweile verloren. Ich habe bereits 10 Gynäkologen in meinem Leben durchgehechelt, ich wechsel nicht mehr. Ich geh nur noch zur obligatorischen Alljahresuntersuchung.
Gelenkschmerzen gehören mit zu den Symptomen, wie Hitzewallungen, Herzrasen, Kopfschmerzen, Gefühlsschwankungen etc. . Ich hatte gestern mal wieder die volle Ladung. Heute ist es schon besser. Das Gelenkschmerzen bei mir besonders heftig ausfallen, liegt daran, dass ich einige schwere Unfälle mit sehr vielen Frakturen in meinem Leben hatte und genau diese lädierten Knochen schmerzen dann. Wie z.B. bei einem Wetterwechsel oder Rheuma.
Meine generelle Einstellung zu den Wechseljahren ist einfach die: Ich gedenke überhaupt nicht in den Lauf der Natur einzugreifen, weder mit Hormonen noch mit sonst irgendetwas. Die Wechseljahre gehören zum Leben dazu wie alles andere auch. "Dank" der Pharmaindustrie und vielen Frauenärzten, die daran verdienen, ist diese natürliche Sache zu einer Krankheit hochstilisiert worden. Ich bin in der Pubertät (die erste grosse hormonelle Umstellung) auch nicht mit irgendwelchen Mitteln vollgepumpt worden. Da hat man's einfach laufen lassen.
Bei mir fallen sie halt manchmal heftig aus. Manchmal weniger heftig. Auch wenn es oft unangenehm ist, ich will diese sehr wichtige Lebensumstellung ganz bewußt miterleben, mit allen Höhen und Tiefen.
Interessant nicht wahr? Ich klinge heute ganz anders als gestern, wie ich es prophezeit habe. Was die Hormone alles so anrichten können und das in ganz kurzen Zeitabständen. Irgendwie faszinierend, was Mutter Natur so auf Lager hat. Zum Abschluss, heute hab ich mich wieder ganz doll lieb, bin glücklich und die jungen Hühner können mich mal :).
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Samstag, 20. Februar 2010
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9 Kommentare:
Das hört sich ja erschreckend an. Manchmal habe ich auch Schmerzen in den Gelenken. Hätte das aber nicht auf Hormonschwankungen zurückgeführt. So extrem, wie du es schilderst, würde ich es echt mal auch anders abchecken lassen. Ist ja echt Lebensqualität, die da auf der Strecke bleibt. Kann man einen Hormonspiegel nicht vom Arzt auch mal fordern? Oder vielleicht die Ärztin wechseln, wenn sie so stur ist? Wünsche dir, dass es dir bald wieder besser geht, vielleicht ja auch schon nachdem du das alles mal geschrieben hast.
Du bist nicht allein:). Irgendwie sitzen wir Frauen ja alle in einem Boot, auch wenn leider nicht viel darüber geredet wird. Deshalb tut dieser Blog auch mir gut ;).
LG von
Claudia
Kann diese Probleme gut nachvollziehen. Ärzte sind oft auch hilflos all dem gegenüber. Und lediglich Hormone messen beseitigt ja auch nicht die eigentliche Ursache, zu der immer der ganze Mensch in seiner Einheit gehört.
Ein "gewisses" Alter kann bei Frauen schon recht schwierig sein. Es kann sehr helfen, seine Lebensweise einmal anzuschauen, da etwas zu verändern. Ich weiß, es sagt sich im Alltag so leicht ... Aber vielleicht im Zuge eines Urlaubs, wo man die Möglichkeit dafür hat oder bei einer Kur. Fasten kann helfen, viel Rohkost, viel Bewegung und möglichst keine Chemie (wie auch Hormonpräparate), das ist alles Gift für den Körper. Phytotherapie - Heilkräfte aus der Natur sind da wesentlich gesünder.
Ich kann Dich schon verstehen, aber wirklich von Vorteil ist eine GB-Entfernung ganz bestimmt nicht. Denn unsere Organe haben alle ihre lebenslange Funktion, so auch die Gebärmutter, nicht nur fürs Kinderkriegen. Und es fehlen dann auch stütztende Strukturen im Alter, wo man sehr viel leichter inkontinent werden kann. Man darf nie mehr viel heben, mehr als 5 kg ... alles Nachteile - das sollen die Ärzte mal nicht beschönigen, wie sie es heute oft noch tun. Weiß aber auch, daß es Erkrankungen gibt, wo es wohl nicht anders geht ...
Aber über diese Dinge schreiben finde ich nicht schlimm. Wer will denn das vorschreiben, wie man zu sein hat? Die jungen Frauen haben doch auch schon so viel gesundheitliche Probleme. Wenn ich auf manche Foren stoße. Wie krank einige sind, können nicht einmal Kinder bekommen. Was nützt da alle optische - oft aufgesetzte, gemachte - "Schönheit", wenn es innen drin nicht heil ist?
Liebe Grüße und alles Gute
Sara
Ein herzliches Hallo an dich,
ich kann dich gut verstehen und rate neben Hormonmessung auch zur Psychtherapie. Auch mir wurden erst die Gebärmutter und 2 Jahre später die Eierstöcke entfernt. Die Zeit dazwischen war hormonell auch turbulent! Jetzt mit Hormonersatztherapie geht es besser. Bin trotzdem in psychatrischer Behandlung.Tut mir gut! Versuch es doch. Ein guter Therapeut ist Gold wert. Liebe Grüße
Bärbel
Liebe Doris,
ich weiß nicht ob Du Dich mit Naturheilkunde und/oder der Phytotherapie schon beschäftigt hast, aber da gibt es wirklich gute Mittel. Schau doch auf die Seite von Natura Naturans, siehe Links; oder gehe zu einer guten Homöopathin. Und dann muß ich mich einfach Sara anschließen, eine Umstellung der Lebensweise ist angesagt auch wenn wir uns noch wie "Twens" fühlen, unser Körper sagt eindeutig was anderes. Soll nicht heißen dass wir keinen Spaß mehr haben dürfen! Aber jetzt werden einfach die inneren Werte wichtiger, mehr Ruhe, mehr Entspannung, nicht mehr überall dabei sein wollen/müssen usw. Sich auf sich selber konzentrieren, liebevoll sein mit sich selbst usw. Yoga passt hier sehr gut als Sport, weil es die inneren Organe anregt.
Ich wünsche Dir alles Gute und auch, dass Du einen Weg findest mit dem Hormonkarussell umzugehen, ich weiß wie das ist mit den Hosen, oder wenn die Gelenke schmerzen. Und noch etwas, wenn Dich Deine Frauenärztin nicht ernst nimmt dann wechsele doch einfach.
Lieben Gruß
Martina
Oh ja, das kenne ich auch! Obwohl ich mich zur Zeit mit anderen Beschwerden herumschlage (Spätwirkungen der Chemo, Nebenwirkungen der Bestrahlungen), machen mir Hormonkapriolen zu schaffen.
Es ist schon so, dass uns diese Wechselzeit neue oder einfach andere Perspektiven geradezu aufdrängt. Nun ist es ja wirklich kein Klacks, das Leben zu ändern. Erst müssen wir mal herausfinden, WAS wir denn ändern wollen/sollen und WIE wir das anfangen könnten. Das braucht u.a. Zeit; Gespräche mit Freund/innen, dem Partner, vielleicht sogar mit der eigenen Mutter oder mit den Kindern helfen manchmal weiter. Oder mit einer Therapeutin, warum auch nicht? Tagebuch schreiben trägt ebenfalls dazu bei, die Gedanken zu klären.
Aber setz dich nicht unter Druck! Pflege dich, tu dir Gutes und schone dich, wenn die Hormone verrückt spielen...
Lass dich mal in den Arm nehmen, du Liebe!
Herzliche Grüsse,
Katarina
ich dachte schon, ich hätte vielleicht rheuma... mal ist es das hüftgelenk und ganz oft die finger, manche deckel-dosen-gläser bekomme ich nicht mehr auf und das aufstehen vom boden nach dem legospielen mit dem jüngsten flutscht auch nicht mehr wie früher. mein mann sagt, es liegt an meiner mangelnden bewegung, aber was dies anbelangt, bist du ja das gegenteil von mir... schön trotzdem mal wieder was von dir zu hören, jammern hin oder her!!! ;-)
Hab hier auch nochmal geguckt.
Mit den 5 kg ist es so - die Gebärmutter ist ja ein Muskel und hält mit den Beckenboden zusammen. Wenn sie oder noch mehr fehlt, fehlt an der Stelle etwas Entscheidendes und dadurch wird der Beckenboden von da an schwächer sein. Das gilt natürlich auch für Frauen mit Gebärmuttersenkung oder gar -Vorfall.
Hier mal ein Auszug:
---------------
Der komplizierte Aufbau des weiblichen Unterleibs deutet bereits an, welche komplexen Auswirkungen es haben kann, wenn die Gebärmutter entfernt wird. Besonders weitreichende Folgen hat es, wenn auch der Gebärmutterhals herausoperiert werden muss. Vereinfacht gesagt: Der Beckenboden verliert eine zentrale Stütze und die gesamte Statik der Unterleibsorgane kann ins Wanken geraten.
---------------
17 Tage nach solch einer gravierenden Op schwer arbeiten ist schon recht gewagt. Auch bei guter Kondition. Als Frau sollte man sich doch etwas mehr schonen. Es gibt aber leider immer noch Ärzte, die nicht lange genug krankschreiben. Da sollte frau aber drauf bestehen!
Auch die Vernarbung und innere Verheilung geht ja gar nicht sooo schnell und sollte ordentlich vonstatten gehen, damit es innerlich keine Verwachsungen gibt. Es gibt ja auch noch eine gewisse Zeit einen Blutfluss.
Das wäre so ähnlich, als wenn eine Frau nach einer Geburt schnell wieder schwer arbeiten sollte. Ist auch nicht gut, wenns auch manche tun. Später rächt es sich oft bitter.
Endoskopisch geht heute schon, aber nicht jeder Arzt macht es. Hier ist ein Spezialist. Weiß ich, weil ich da in der Nähe wohne und viel von gehört habe:
http://www.endogyn.de/gebaermutterentfernung/gebaermutterentfernung-bei-endogyn-was-machen-wir-anders/
http://www.endogyn.de/db/img/PatInfo/FlyerBauchschnitt1.pdf
Was Wasseransammlungen betrifft - die Anlagen sind das Eine, aber der Auslöser, daß diese überhaupt erst auftreten, sind das Andere. Man kann viel über Ernährung und überhaupt mit der Lebensweise steuern. Säure-Basen-Gleichgewicht ist z.B. sehr wichtig, nicht so viel Salz ... naja, ich will hier nicht schulmeistern, habe aber von meiner Ausbildung her einen Bezug dazu.
Die Gelenkproblematik kommt in dem Alter übrigens häufig, auch ohne Sportüberlastung und hat mit den Wechseljahren als solche gar nichts zu tun, wenn auch Ärzte das wider besseren Wissens gern behaupten.
Sondern basiert einzig und allein auf einer Stoffwechselstörung. Traurigerweise scheinen das aber auch manche Ärzte nicht mal zu wissen. - Das Karpaltunnelsyndrom der Hand als Beispiel, unter dem viele Frauen des Alters leiden - basiert auf einer Stoffwechselstörung oder -erkrankung
http://www.handchirurgie-online.de/9_4_52_.html
Es ist wirklich traurig, daß man manchmal zu x Ärzten laufen muß, um an die jeweiligen Spezialisten zu geraten, die sich wirklich auskennen.
Ich persönlich denke auch, natürlich ist am besten. Die künstl. Hormone haben sich ja als krebserregend herausgestellt (Nurses' Health Study der Harvard Medical School). Wenn sie auch immer noch verordnet werden.
Viele Grüße
Sara
Hab hier auch nochmal geguckt.
Mit den 5 kg ist es so - die Gebärmutter ist ja ein Muskel und hält mit den Beckenboden zusammen. Wenn sie oder noch mehr fehlt, fehlt an der Stelle etwas Entscheidendes und dadurch wird der Beckenboden von da an schwächer sein. Das gilt natürlich auch für Frauen mit Gebärmuttersenkung oder gar -Vorfall.
Hier mal ein Auszug:
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Der komplizierte Aufbau des weiblichen Unterleibs deutet bereits an, welche komplexen Auswirkungen es haben kann, wenn die Gebärmutter entfernt wird. Besonders weitreichende Folgen hat es, wenn auch der Gebärmutterhals herausoperiert werden muss. Vereinfacht gesagt: Der Beckenboden verliert eine zentrale Stütze und die gesamte Statik der Unterleibsorgane kann ins Wanken geraten.
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17 Tage nach solch einer gravierenden Op schwer arbeiten ist schon recht gewagt. Auch bei guter Kondition. Als Frau sollte man sich doch etwas mehr schonen. Es gibt aber leider immer noch Ärzte, die nicht lange genug krankschreiben. Da sollte frau aber drauf bestehen!
Auch die Vernarbung und innere Verheilung geht ja gar nicht sooo schnell und sollte ordentlich vonstatten gehen, damit es innerlich keine Verwachsungen gibt. Es gibt ja auch noch eine gewisse Zeit einen Blutfluss.
Das wäre so ähnlich, als wenn eine Frau nach einer Geburt schnell wieder schwer arbeiten sollte. Ist auch nicht gut, wenns auch manche tun. Später rächt es sich oft bitter.
Endoskopisch geht heute schon, aber nicht jeder Arzt macht es. Hier ist ein Spezialist. Weiß ich, weil ich da in der Nähe wohne und viel von gehört habe:
http://www.endogyn.de/gebaermutterentfernung/gebaermutterentfernung-bei-endogyn-was-machen-wir-anders/
http://www.endogyn.de/db/img/PatInfo/FlyerBauchschnitt1.pdf
Was Wasseransammlungen betrifft - die Anlagen sind das Eine, aber der Auslöser, daß diese überhaupt erst auftreten, sind das Andere. Man kann viel über Ernährung und überhaupt mit der Lebensweise steuern. Säure-Basen-Gleichgewicht ist z.B. sehr wichtig, nicht so viel Salz ... naja, ich will hier nicht schulmeistern, habe aber von meiner Ausbildung her einen Bezug dazu.
Die Gelenkproblematik kommt in dem Alter übrigens häufig, auch ohne Sportüberlastung und hat mit den Wechseljahren als solche gar nichts zu tun, wenn auch Ärzte das wider besseren Wissens gern behaupten.
Sondern basiert einzig und allein auf einer Stoffwechselstörung. Traurigerweise scheinen das aber auch manche Ärzte nicht mal zu wissen. - Das Karpaltunnelsyndrom der Hand als Beispiel, unter dem viele Frauen des Alters leiden - basiert auf einer Stoffwechselstörung oder -erkrankung
http://www.handchirurgie-online.de/9_4_52_.html
Es ist wirklich traurig, daß man manchmal zu x Ärzten laufen muß, um an die jeweiligen Spezialisten zu geraten, die sich wirklich auskennen.
Ich persönlich denke auch, natürlich ist am besten. Die künstl. Hormone haben sich ja als krebserregend herausgestellt (Nurses' Health Study der Harvard Medical School). Wenn sie auch immer noch verordnet werden.
Viele Grüße
Sara
Ich bin ganz zufällig hier gelandet und habe diesen Post gelesen. Da dachte ich gleich: Mein Gott - das bin ja ich!
Ehrlich - genau das gleiche hätte ich auch von mir schreiben können.
Ich wünsche dir alles Gute!
Herzliche Grüße von
einer Leidensschwester
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