Dienstag, 7. Juni 2011

Champignon zur Brustkrebsprävention

Agaricus bisporus, der ganz normale leckere Champignon, zeigte in einer im Jahr 2009 durchgeführten wissenschaftlichen Studie an mehr als 1000 Frauen, dass er das Enzym Aromatase ausbremsen kann, also als pflanzlicher Aromatasehemmer wirkt. Dieses kann das in fetthaltigem Körpergewebe vorhandene Östrogen reduzieren: Das Geschlechtshormon kann bei entsprechend veranlagten postmenopausalen Frauen Brustkrebs auslösen. Frauen, die täglich die frischen Pilze konsumierten, erkrankten zu 64 Prozent weniger an Brustkrebs als eine Kontrollgruppe. Wenn sie auch noch grünen Tee tranken, reduzierte sich das Erkrankungsrisiko sogar um fast 90 Prozent. [Zhang M, Huang J, Xie X, Holman CD. Dietary intakes of mushrooms and green tea combine to reduce the risk of breast cancer in Chinese women. Int J Cancer. 2009 Mar 15;124(6):1404-8.] Jahre zuvor zeigten bereits unterschiedliche Tierexperimente am City of Hope National Medical Center, dass der unschuldige Speisepilz ein vielversprechendes Anti-Krebs-Potenzial bei Brust- und Prostatatumoren hat. [Adams LS, Chen S. Phytochemicals for breast cancer prevention by targeting aromatase. Front Biosci. 2009 Jan 1;14:3846-63.]
Da die Pilze winzige Spuren von (natürlichen) Toxinen enthalten können, sollten sie bei so regelmäßigem Konsum leicht gedünstet oder angebraten werden und natürlich aus biologischem Anbau stammen, da sie sich auch stark mit Agrargiften anreichern können.
PS: Klar ohne eine insgesamt gesunde und abwechslungsreiche Ernährung nutzen einem die besten Pilzgerichte nichts!

1 Kommentare:

Herz-und-Leben hat gesagt…

Ich denke aber, alle Wundermittelchen können nicht das bewirken, was der Mensch generell bei seiner Lebensweise verkehrt macht!
Denn was nützt es, Champignons zu essen, wenn man sich sonst von Fastfood und Dosenfutter ernährt und keine Seelenhygiene betreibt, zuviel am PC sitzt usw. usf.?

Herzlicher Gruß und ein frohes Pfingstfest
Sara